
Foto: Eisenbahnmuseum Freigelände: Jüdel-Hebel-Stellwerk
Geschichte
1863 wird Weiden an das Eisenbahnnetz angeschlossen und zur Eisenbahnerstadt. Auch wenn diese Zeit heute mehr oder weniger vorüber ist, gibt es doch noch einige Personen, die der Eisenbahn treu geblieben sind und den Modeleisenbahnclub Weiden gründeten. Am 22. September 1973 gründete dieser Club mit seinen Ausstellungsstücken und der weltweit größten Loksammlung im Maßstab 1:87 , das Eisenbahnmuseum Weiden.
Ausstellungsstücke
Zu bestaunen gibt es eine Menge. So zum Beispiel eine 62 m² große, vollautomatische Modelleisenbahnanlage mit 26 Zügen und ein königlich-bayerisches Bahnhofsvorsteherbüro aus der Jahrhundertwende um 1900. Damit nicht genug. Es wird die Eisenbahngeschichte von der Gründerzeit bis zum Hochgeschwindigkeitsverkehr mit über 4 000 Fahrzeugmodellen aus aller Welt dargestellt. Erweitert wird die Sammlung durch Uniformen und Bahnmützen, sowie erlesenes Speisewagengeschirr.
Technik
Fachabteilungen für Brücken-, Tunnel- und Gleisbau, elektrische Zugförderung und Bahnuhren und Fernmeldewesen geben umfassenden Einblick in den Eisenbahnbetrieb und seine Techniken.
Museumsfreigelände
Seit 2003 kann im Museumsfreigelände der Gleisoberbau und die Signal- und Stellwerktechnik mit Originalteilen besichtigt werden. Auch ein 26,4 m langer begehbarer Bahnpostwagen mit Exponaten und Ausstellungsstücken lädt zur Besichtigung ein.
Lage
Es ist unweit des Bahnhofs, am Ende der Güterhalle, in der ehemaligen Bahnmeisterei von 1898 untergebracht.
Anschrift
Eisenbahnmuseum Weiden
Bahnhofstraße 28
92637 Weiden
Tel: (0961) 4 01 76 51
Fax: (0961) 4 01 76 52
Web: www.eisenbahnmuseum-weiden.de
Öffnungszeiten
| Freitag | ab 19:30 Uhr |
| Bei Veranstaltungen | 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr |
Veranstaltungen
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