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Stand: 29.07.2010 | Autor: Landratsamt Tirschenreuth

Alfons Meierhöfer (re.) führt Bürgermeister Hans Donko (li.) und Landrat Wolfgang Lippert durch den Betrieb.

Landrat besucht Spezialisten für Prototypen & Einzelteile

Erbendorf. Er gilt als Musterbeispiel für einen erfolgreichen Jungunternehmer: Alfons Meierhöfer. Der Maschinenbaumeister gab seinen sicheren Arbeitsplatz auf und wagte 2001 den Sprung in die Selbstständigkeit. Ein richtiger Entschluss: Heute zählt der Betrieb in Erbendorf 15 Mitarbeiter. Landrat Wolfgang Lippert stattet der Firma AM Maschinenbau nun einen Besuch ab.

Spezialisierung auf Prototypen & Einzelteilen
Das Kreisoberhaupt, das vom Erbendorfer Bürgermeister Hans Donko und Wirtschaftsförderer Manfred Dietrich begleitet wird, führt Meierhöfer durch den Betrieb. „Wir haben uns auf Prototypen und Einzelteile spezialisiert, Serienfertigung ist für uns kein Thema“, erzählt der Firmenchef. Immer mehr Unternehmen aus der gesamten Bundesrepublik wissen die Maßarbeit der Steinwaldstädter zu schätzen. Heute greifen etwa 40 Kunden auf das Know-How der Oberpfälzer zurück. „Mit unserem Maschinenpark haben wir die Möglichkeit, sämtliche Wünsche im Bereich der Dreh- und Frästechnik zu erfüllen. Vom Kleinteil in Millimetergröße bis zum 25 Tonnen schweren Werkstück“, so Meierhöfer.

Die Erfolgsgeschichte des mittelständischen Unternehmens klingt eigentlich wie ein Märchen. In der eigenen Garage mit einer gebrauchten Drehmaschine fing alles an. „Doch es platzte bald alles aus den Nähten“, erzählt er. Was bislang nur im Nebenerwerb betrieben wurde, wurde für Alfons Meierhöfer dann zum Hauptjob: Er sagt seinem alten Arbeitgeber „adieu“ und gründet 2001 sein eigenes Unternehmen. Er kauft im Erbendorfer Gewerbegebiet ein Grundstück und errichtete dort eine neue 500 Quadratmeter große Fertigungshalle. Auch diese wird bald schon zu klein. Im Oktober 2008 wird ein 800 Quadratmeter großer Neubau feierlich eingeweiht. Dort steht auch eine mächtige Portalfräsmaschine. „Sie ist die einzige ihrer Art in ganz Deutschland“, betont Meierhöfer. Rund zwei Millionen Euro hatte der Unternehmer in die Erweiterung der Produktionsfläche und den Maschinenpark investiert.

Auf Nachwuchs setzt man bei AM Maschinenbau. Vier der 15 Mitarbeiter sind Auszubildende. Doch Meierhöfer will schon bald die Anzahl der Lehrlinge auf sechs erhöhen. Und der Unternehmer arbeitet auch eng mit den Bildungseinrichtungen zusammen. Schüler können zum Beispiel die von ihnen erstellten Programme in dem Unternehmen auf ihre Tauglichkeit hin überprüfen. „Die werden in eine CNC-Fräsmaschine eingelesen und dann lässt sich feststellen, ob das Programm wirklich funktioniert“, erläutert Meierhöfer.


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